Verpflichtung zum Frieden

Das Deutsche Grundgesetz verpflichtet uns zum Frieden
Im Artikel 26 des deutschen Grundgesetzes ist unsere Verpflichtung zum Frieden festgehalten:
1. Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
2. Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Doch in der Praxis wird der Geist des Grundgesetzes durch die aktuelle Exportpolitik und die Unkontrollierbarkeit vom Endverbleib von Kleinwaffen unterlaufen. Gerade durch die Verbreitung von deutschen Kleinwaffen in den Konfliktregionen der Erde ist unser Land aktiv an Sterben, Elend und der Verschärfung von Kriegen beteiligt. Waffen, die hergestellt und verkauft werden, werden irgendwann auch eingesetzt. Wir können uns der moralischen Mitverantwortung an Massentötungen, Kindersoldaten, und Terrorgewalt durch den profitorientierten Verkauf von tödlichem Kriegswerkzeug nicht entziehen. Dem Geiste unseres Grundgesetzes entsprechend, haben wir als deutsche Bürger die Pflicht, unserem friedenspolitischen Anspruch und dem Schutz von Menschenrechten gerecht zu werden.

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